Reisebericht Brüssel/ Antwerpen 2019

Ich schreibe diesen Bericht genau einen Tag nach unserer Reise um euch die frischsten Erinnerungen liefern zu können wie nur möglich.

Am Samstag, den 19.01.2019 haben wir uns auf den Weg von Köln nach Brüssel gemacht. Die fahrt dauerte ca. 2,5 Stunden. Dies finde ich für einen Wochenendtrip völlig in Ordnung. Gegen 10 Uhr sind wir eingetroffen. Ich hatte uns ein Parkhaus so nah wie möglich am Hotel gesucht, da ich mit einem großen Koffer angereist bin (ich habe soviel eingepackt, damit wäre ich eine Woche ausgekommen – aber hey, aus dem Weg, ich bin Blogger). Unser Hotel war direkt im Zentrum, neben der Shoppingstraße und quasi 500m vom Grande Place entfernt. Also super zentral. Für alle die gerne wissen wollen wo wir untergekommen sind, hier der Link zum Hotel (kein Werbung/ keine Kooperation). Von hier konnte man wirklich alles super und schnell zu Fuß erreichen. Allerdings konnten wir erst um 15 Uhr einchecken, weshalb wir alles im Auto gelassen haben und direkt los in die Stadt sind – unsere Kamera stehts ein treuer Begleiter 🙂

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Ich hatte mir vorher eine Liste gemacht, was ich alles sehen wollte. Letztendlich haben wir nicht alles geschafft, aber das wichtigste haben wir gesehen. Zu allererst sind wir zum Grand Place gelaufen, viele kleine Gassen führen dahin. Ich fand den Flair schon mega schön. An jeder Ecke kann man etwas essen, also haben wir uns gegen halb 12 ins Fritland gesetzt und haben die leckeren belgischen Fritten genossen. Alleine die Majonäse war einfach nur himmlisch.

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Im Anschluss haben wir uns einen Bubble Tea gegönnt. Leider gibt es diese Art von Getränk nicht mehr in Deutschland. Deshalb nutze ich jede Chance im Ausland mit einen Bubble Tea zu gönnen. Es gibt so viele Geschmacksrichtungen. Ich hatte schwarzen Tee Ananas und die Bubbles waren in der Geschmacksrichtung Blaubeere. Obwohl wir bei den kalten Temperaturen lieber was warmes hätten trinken sollen, hat es sich trotzdem gelohnt.

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Daraufhin sind wir Richtung EU-Parlament gelaufen. Vom Zentrum waren es ca. 1,5km dahin. Die haben wir zu Fuß auf uns genommen, da wir sowieso die Zeit hatten und uns dachten, man könne so auch schöne weitere Spots entdecken. An vielen Parks und interessanten Vierteln sind wir vorbei gelaufen, bis wir endlich beim EU-Parlament ankamen. Es war wirklich überwältigend wie riesig das gesamte Gebäude doch ist. Ein großes Rondell ist der Eingang dort hin. Es hat mir dort wirklich gut gefallen. Allerdings sind wir zurück ins Zentrum mit dem Bus gefahren, da uns nach dieser Strecke doch ein bisschen die Beine weh taten.

Der Bus ließ uns direkt in der Shopping-Straße raus. Man kann es sich wie in jeder anderen Shopping-Straße vorstellen. Links und Rechts ganz viele verschiedene Geschäfte. Aber nichts, was es in Deutschland nicht auch gibt. In einer Seitengasse war eine Fastfoodkette namens O’Tacos. Wir sind da rein, um zu schauen was die so im Angebot haben. Es werden dort keine Tacos serviert, wie man sich vielleicht denkt. Sondern so Teigtaschen. Man kann zwischen verschiedenen Fleischsorten wählen. Wir haben uns für Chicken und Nuggets entschieden. Als Sauce haben wir Majo genommen. Die Teigtaschen waren wirklich sehr groß. Sie waren zudem noch mit Fritten gefüllt. Der Geschmack war wirklich top. Kann ich sehr empfehlen. Mir persönlich hat noch ein knackiger Salat und paar Zwiebeln dazu gefehlt. Aber alles in allem ein super Lokal.

Nach der kleinen Stärkung sind wir zurück ins Hotel und haben beschlossen einzuchecken. Immerhin wollten wir das Zimmer auch gerne sehen. Die Rezeption war super nett und es ging auch alles total schnell. Wir wurden im dritten Stock untergebracht. Das Zimmer war super geräumig und sauber. Wir haben schnell unsere Sachen abgelegt und sind dann weiter in die Stadt.

Es fing schon langsam an zu Dämmern. Wir wir liefen noch ein wenig rum, bis wir zufällig das Jardin du Mont des Arts fanden. Hier gab es einen wunderschönen Ausblick auf ganz Brüssel. Auf dem Bild könnt ihr am besten erkennen, wie schön es tatsächlich war. Ich war wirklich absolut geflasht von der Schönheit. Und gerade bei Sonnenuntergang schien Brüssel in allen Farben. Dieser Ausblick hat sich wirklich gelohnt.

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Nachdem es dunkler wurde und die Sonne schon untergegangen war haben wir uns überlegt, eine Bar aufzusuchen um auch belgisches Bier zu probieren. Auf dem Weg fanden wir einen „Bier-Laden“ welcher alle möglichen Sorten verkaufte. Auch hier schlugen wir zu, um uns ein Andenken mitzunehmen.

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In der Nähe von unserem Hotel war ein Irish-Pub in welchen wir uns setzen wollten. Der Pub war bis obenhin voll, weil am Wochenende zwei englische Mannschaften spielten. Aber somit war die Stimmung gut. Wir bestellten uns belgischen und irisches Bier und setzen uns oben auf die Terrasse. Dort waren genügend Heizstrahler sodass man nicht fror. Hier verbrachten wir gut eine Stunde bis wir uns dazu entschlossen haben drinnen nach einem freien Platz zu suchen. Als wir einen fanden saßen wir noch das restliche Spiel drinnen und machten uns gegen 21:30 Uhr auf den Weg ins Hotel.

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Sonntag, der 20.01.2019 – aufstehen war um 7 Uhr morgens angesagt. Bei Städtetrips gibt es kein Ausschlafen. Schnell fertig gemacht und schon ging es um 8 Uhr in die Stadt. Es war noch dunkel aber es wurde so langsam hell. Wir machten uns aus den Weg zur Galeries Royales Saint-Hubert denn dort wollte ich unbedingt ein cooles Foto schießen. Die Galerie ist tagsüber gut besucht, aber um 8 Uhr morgens wie leer gefegt. Also warteten wir bis es halbwegs hell war und dann gings auch schon los.

Nach dem Shooting wollten wir natürlich frühstücken. Hier hatten wir gestern schon einen coolen Spot gefunden den wir unbedingt ausprobieren wollten. Und zwar „The Avocado Show“ – ich kannte den Laden vorher nicht, aber alleine die Location war schon zum verlieben. Und das Frühstück war dann sooo lecker und hat unfassbar gesättigt. Ich habe vorher noch nie Avocado gegessen, obwohl es das Trendfood 2018 war – aber ich war wirklich positiv überrascht 🙂 Leider gibt es diese Kette bei uns in Deutschland nicht – aber so bleibt es wenigstens etwas besonderes.

Nun hieß es gut gestärkt: auschecken. Wir wollten uns nämlich noch das Antomium in Brüssel anschauen. Vom Hotel waren es ca. 10 min Autofahrt. Dort angekommen war es einfach so überwältigend. Mich hat schon lange nichts mehr so geflasht wie das Antomium. Es war eine riesige Skulptur und selbst mit dem bloßen Auge zu groß um es sich anzuschauen. Von weitem haben wir Fotos gemacht aber wir standen auch direkt dadrunter. Muss man wirklich gesehen haben.

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Neben dem Antomium ist der Park „Mini-Europe“ – eigentlich wollten wir hier auch einmal kurz durchlaufen, da man dort alle Sehenswürdigkeiten aus ganz Europa in Miniatur sehen kann. Aber der Eintritt kostete mehr als 15€ und das haben wir dann nicht mehr eingesehen.

Eigentlich war nun geplant nach Brügge zu fahren. Allerdings stellte sich heraus, das Brügge noch mal über eine Stunde Autofahrt von Brüssel entfernt ist. Eigentlich kein Problem, aber somit hätten wir am Abend 3,5 Std nach Köln gebraucht. Also habe ich kurzfristig umstrukturiert und wir haben uns überlegt nach Antwerpen zu fahren. Dies liegt nur 40km von Brüssel entfernt und somit waren wir in einer halben Stunde vor Ort.

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Der Hunger ließ mal wieder grüßen, und ich wusste, das in Antwerpen der einzige Five Guys in ganz Belgien ist. Da wir Five Guys lieben und sowieso noch mal dahin wollten nahmen wir direkt den ganzen Weg auf uns und liefen zu Five Guys. Das Lokal war mitten in der Innenstadt direkt in der Shopping-Straße. Die Preise wie immer super teuer aber das essen und die Atmosphäre dort lohnen sich alle male. Nichts geht über einen Cheeseburger. 🙂

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Ihr seht, dass wir sehr viele Pommes hatten. Die haben wir nicht mal annähernd alle geschafft. Zudem waren wir so voll, das wir fast geplatzt sind. Da hat uns ein langer Spaziergang echt gut getan. Denn die Shopping-Straße endet direkt in der Central-Station Antwerpen. Und so einen schönen und mächtigen Bahnhof habe ich noch nie gesehen. Natürlich sind wir sofort darein gegangen um ein paar Fotos zu machen. Es war wirklich einfach nur magisch darin.

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Direkt hinter dem Bahnhof war Chinatown. Ich liebe diese Viertel total. Und ich finde es cool, das andere Kulturen sich zusammenfinden und so ein Viertel gründen. In London sind wir damals auch durch Chinatown gelaufen. Die Straße wird immer mit einem großen chinesischen Tor eröffnet, dies ist immer ein sehenswerter Spot, wie ich finde. Somit sind wir einmal komplett durch die Straßen des Viertels gelaufen und wollten uns langsam wieder Richtung Auto begeben. Allerdings sind wir in die falsche Richtung gelaufen.. Und sind in einem weniger schönen Viertel gelandet. Zum Glück haben wir relativ schnell bemerkt, dass dies nicht der richtige Weg sein kann, somit sind wir wieder zurück, noch mal durch die Shopping-Straße und Richtung Tiefgarage.

Gegen 16 Uhr ging es dann wieder nach Hause.

Insgesamt sind wir 26km zu Fuß in diesen zwei Tagen gelaufen. Erstaunlicherweise taten uns die Füße nicht so weh wie ich eigentlich gedacht hätte. Wir haben rund 1000 Fotos gemacht und haben die Zeit einfach in vollen Zügen genossen. Ich kann Brüssel aber auch Antwerpen jedem wärmstens ans Herz legen. Es lohnt sich wirklich mal für ein Wochenende rüber zu fahren, wenn man in Nord-Rhein-Westfahlen wohnt und es sowieso nicht so weit hat.

Ich hoffe mein Reisebericht hat euch gefallen und ich konnte euch die Stadt etwas näher bringen. Dieses Jahr werden noch so einige Reiseberichte folgen 🙂

xx, Diana

 

 

 

 

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5 Gedanken zu “Reisebericht Brüssel/ Antwerpen 2019

  1. Hallo Diana,

    ich liebe Reisebeiträge und freue mich schon auf deine nächsten Posts!
    Nach Brüssel wollte ich vor einiger Zeit mal, bisher hat sich aber leider die Gelegenheit noch nicht ergeben und durch meinen Umzug ist es jetzt ein gutes Stück weiter weg, sodass ich wahrscheinlich auch erst einmal nicht hinkommen werde … irgendwann dann mal! Das Atomium und das Miniaturland (auch wenn es 15€ kostet) möchte ich mir nämlich nicht entgehen lassen.
    Warst du schon mal in Straßburg? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir dort auch gut gefallen könnte und die Stadt eignet sich auch besonders gut für einen Tagesausflug oder eine Übernachtung. Und von Köln ist es ja auch nicht so weit weg. Ich fand es dort wunderschön und denke, wenn dir Brüssel gefallen hat, wirst du es dort auch mögen.

    Alles Liebe, Laura

    Gefällt 1 Person

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