London 2.0 im Juni

Letztes Jahr Anfang März war ich das erste Mal in London. Da wir damals nicht mal 24h dort waren, war mir direkt klar: Ich muss ein zweites mal hin, um mir in aller Ruhe alles anschauen zu können. London ist eine unfassbar schöne, große Stadt, mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, Shopping Möglichkeiten und einem ganz besonderen Charm. Wie nach jeder Reise möchte ich euch die schönsten Erlebnisse und Ecken von London einmal hier vorstellen.

Aufenthalt

Wir dachten, wenn wir vom 10.06. bis 15.06. dort hin reisen, wird es etwas wärmer sein und das Wetter wird besser sein. Pustekuchen 😀 England macht einem jedes mal einen Strich durch die Rechnung. Als wir ankamen, hat es schon wie aus Kübeln geregnet. Wir hatten im übrigen ein AirBnB gebucht, da Hotels in London wirklich teuer sind und meiner Meinung auch nicht wirklich schön. Ich packe euch mal einen Screenshot von unsere Lage hierein. Es lag wirklich „zentral“ und war auf jeden Fall bezahlbar. Wir hatten nämlich ein ganzes Apartment für uns. Es war sauber, groß und das Zentrum (ich würde jetzt einfach mal behaupten das die Oxford Street und der Oxford-Circus das Zentrum sind) war innerhalb von 30 Minuten mit der Bahn/ dem Bus zu erreichen. Also für London echt perfekt. Und der Hyde Park war quasi auch direkt nebenan. Hier der Link zum Apartment, falls jemand plant nach London zu reisen und eine günstige Unterkunft sucht HIER (Keine Werbung).

Unbenannt

Shoppen in London

Ich glaube die Oxford Street ist die größte Shoppingstraße in London. Und ja, man kann verdammt gut dort einkaufen. Alleine der riesige Victorias Secret in der Bond Street ist ein absolutes Must Have!! Selbst wenn man dort nichts kaufen möchte, lohnt es sich auf jeden Fall mal rein zu gehen. Ein kleines Stück Amerika in England wie ich finde. Aber auch andere coole Läden sind an der Oxford Street vertreten. Unter anderem habe ich mein Geld bei Pull&Bear, Stradivarius (uff die sollten dank mir echt reich sein), Bershka, H&M, Jack Wills, Boots, Selfridges (ein Kaufhaus mit vielen Luxusmarken) und vielen mehr gelassen. Mir haben am ersten Tag nach 8 Stunden shoppen echt die Füße und Hände weh getan. Aber Shoppen macht dort einfach Spaß. Es ist alles so unfassbar groß dort. Und ich würde fast behaupten, es gibt jeden Laden dort doppelt/ dreifach. Also irgendwie ganz anders als bei uns in Deutschland.

FOOD FOOD FOOD

Wenn man im Urlaub ist, möchte man natürlich nicht auf gutes Essen verzichten. Und in England gibt es einige „Fast-Food-Ketten“ die es bei uns nicht gibt. Unter anderem waren wir bei Taco Bell, Pizza Express, Hardrock Café und Dominos Pizza. Das fande ich schon ziemlich cool, denn das kennt man nur aus den USA oder aus Filmen. Natürlich gibt es dort auch Five Guys, darauf konnte ich natürlich nicht verzichten. Und zum Frühstück haben wir uns auch jedes mal etwas cooles einfallen lassen. Wir waren auch ganz typisch bei Starbucks, aber es gibt dort so super süße Cafés, die es hier in Deutschland nicht gibt. Unter anderem waren wir bei EL&N LONDON und bei Aubaine Selfridges. Nicht nur die Location ist der Wahnsinn sondern auch das lecke Frühstück dort.

Noch einen Geheimtipp habe ich: Für alle die auf Street-Food-Märkte stehen, ihr solltet umbedingt den Borough Market aufsuchen. Dieser ist nicht weit weg von der Tower Bridge und ich habe echt noch nie so viel Food auf einem Platz gesehen. Dieser Market ist unter einer Zugbrücke und es riecht dort so lecker und man bekommt wirklich alles. Egal ob Burger, Asiatisch oder einfach frisches Obst. Ich hatte mir dort einen großen Hotdog gegönnt. Er war sooo lecker und wurde frisch zubereitet.

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In London als Blogger

Hmm warum erwähne ich diesen Punkt. Zum einem bin ich Bloggerin, aber es gibt dort so einige Besonderheiten, wie ich finde. Natürlich hatte ich mir im Vorfeld schon Gedanken gemacht, wo ich Bilder machen möchte und was genau ich umsetzen möchte. Dies gestaltet sich in London leichter als man denkt, denn London ist die europäische Instagram-Stadt schlecht hin. Ich wollte natürlich an den typischen Sehenswürdigkeiten shooten, die man so kennt. Unter anderem das London Eye, die Tower Bridge, die Oxford Street und an einer Telefonzelle. Aber das besondere ist, dass es dort etliche Cafés gibt, welche wunderschöne Fassaden haben oder die Einrichtung ist sowas von Instagramable. Überall Blumen, Einhörner, Pinke Wände und Marmor-Tische. Als kleines Beispiel nenne ich euch Peggy Porschen. Ich denke das kennt so ziemlich jeder. Ein kleines Café mit Rosa-Blumen Fassade. Selbst wenn ich keine Bloggerin wäre, würde ich dahin fahren, weil es einfach wunderschön ist. Man kann einfach tolle Fotos da machen. Und in der Straße wo Peggy Porschen ist, gibt es so viele Cafés die Blumen Fassaden haben. Also als kleiner Tipp, fahrt da unbedingt hin, wenn ihr schöne Fotos machen wollt. Aber packt euch genug Outfits ein, damit ihr ordentlich Abwechslung in die Bilder rein bringt. Man kann ja schließlich bei jedem Café auf die Toilette gehen und das Outfit wechseln. So habe ich es auf jeden Fall gemacht. Ich war teilweise sogar mit 7 Outfits unterwegs 😀

Es gibt aber einen krassen Unterschied zu Deutschland und England was Blogger angeht. Dieser ist mir sehr schnell Aufgefallen und ich möchte diesen gerne mit euch teilen. Und zwar muss man sich nicht in ein Café setzen und dort Essen oder trinken um Fotos zu machen. Den Kellner/ Inhabern ist es egal, wenn man höflich fragt ob man ein Bild machen darf. Manchmal habe ich auch nicht gefragt. Die Leute sind dort so vertraut und offen Bloggern gegenüber, das habe ich echt noch nie erlebt. Zum Beispiel habe ich vor einem schönen Blumencafé geshootet und die Kellner sind extra einen Bogen um mich gelaufen um das Bild nicht zu zerstören. Sehr Rücksichtsvoll. Dabei habe ich doch den Betrieb aufgehalten und stande im Weg rum. Aber dort ist dies normal das Instagrammer kommen nur um Fotos zu machen. Der Chef dieses Lokals hat uns auch angesprochen und meinte „Wollt ihr auch etwas essen oder wollt ihr nur Fotos machen?“ wir haben gesagt „wir wollen nur Fotos machen“ dann meinte er „ja natürlich, go for it“. Echt der Wahnsinn. In Deutschland wird man direkt verscheucht wenn man kein Kunde ist. Aber dies ist für die Cafés ja auch irgendwo gratis Werbung. England weiß eben wie es geht.

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Notting Hill lohnt sich

Wer es nicht kennt: Es ist ein Viertel in London mit ganz vielen bunten Häusern. So wunderschön einfach. Ich hatte leider als wir da waren keine Outfits mehr, weshalb ich dort nur ein Foto gemacht habe. Es lohnt sich eben total dort hinzufahren, denn sowas sieht man auch nicht überall. Es sind ganz viele Häuserreihen in dem typischen englischen Stil und sind bunt. Das ist einfach so cool und total besonders wie ich finde. Am schönsten fand ich persönlich die rosa Häuser. Ich wünschte ich hätte noch Outfits gehabt, dann hätte ich da auch das ein oder andere coole Foto gemacht. Aber so bleibt es einfach in meiner Erinnerung, das ist auch okay 🙂

Pubs

Ohja, die bekannten englischen Pubs. Wie kann man da bitte nicht auf ein Bier reingehen? Wir haben verschiedene Pubs ausprobiert und der Flair dadrinnen ist unglaublich. Ich fand es so cool, da es wirklich typisch englisch war. Das besondere an Pubs ist, das man einfach reingeht, am Tresen bestellt, bezahlt und sich dann selber einen Platz aussucht. Das gibt es so glaube ich nicht in Deutschland. An den Theken gibt es ganz viele verschiedene Biersorten. Sie zapfen das Bier direkt aus dem Hahn und es sieht einfach so unglaublich cool aus. Man kann in Pubs auch essen und es ist immer viel los und es läuft Musik und meistens Fußball. Also wirklich cool. Das kann ich echt empfehlen. (Dafür muss man natürlich schon 18 sein)

Der Hyde Park

Erinnert mich ganz leicht an den Central Park in New York (ich war noch nie da, aber man kann ihn vielleicht ein bisschen vergleichen). Es ist der größte Park (insgesamt gibt es 5 Königparks) in London. Er kreuzt genau an die Oxford Street und man kann einfach wunderbar spazieren gehen. Wir haben einen ganzen Abend dort verbracht. In der Mitte ist ein großer See, eine Brücke, überall sind Bänke und Denkmäler. Dieser Park ist einfach nur wunderschön. Und es gibt viel Grünfläche. Das finde ich immer toll, so haben die Londoner auch die Möglichkeit ein bisschen Natur zu genießen. Als wir dort waren ist etwas lustiges passiert. Ein Asiate kam uns entgegen gerannt, weil sein Handy leer war und er telefonieren wollte. Ihm ist ein entlaufener Hund zu gerannt und verfolgte ihn und eine andere Gruppe aus Menschen. Die Leute haben probiert den Hund einzufangen und den Besitzer zu kontaktieren. Der Asiate meinte „wenn ich den Hund jetzt fange, könnte es komisch rüber kommen“ 😀 Das war wirklich ein lustiger Moment. Die Leute sind überall so freundlich und sprechen dich auch einfach an. Ich liebe das.

Ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick in meinen London-Trip gefallen. Ich muss sagen ich liebe England und ich London. Diese Stadt ist einfach toll. Die Menschen sind so nett, ich liebe den typisch englischen Flair und einfach alles an dieser Stadt. London schläft nie, morgens sieht man die ganzen Schulkinder in ihren Uniformen, wie sie zur Schule gehen/ fahren. Mittags trifft man auf ganz viele Touristen in der Stadt und Abends trifft man auf Einheimische in Pubs. Wenn ich könnte würde ich direkt dort hinziehen. London ist einfach nur eine Traumstadt. Da kann man auch schon mal über den vielen Regen hinwegsehen.

Wart ihr schon mal in London bzw. in England? 🙂

xx, Diana

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